Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

– behutsame Begleitung

Wenn belastende Erfahrungen nicht zur Ruhe kommen

Eine posttraumatische Belastungsstörung kann sich nach extrem belastenden oder lebensbedrohlichen Ereignissen entwickeln. Dazu zählen unter anderem Unfälle, körperliche oder seelische Gewalt, Missbrauch, Kriegserlebnisse oder Naturkatastrophen. Auch lange zurückliegende Erfahrungen können noch Jahre später spürbar nachwirken.

Viele Betroffene berichten über:

  • belastende Erinnerungen oder sich aufdrängende Bilder
  • Albträume oder anhaltende Schlafstörungen
  • starke innere Anspannung und Schreckhaftigkeit
  • das Gefühl, ständig wachsam oder „auf der Hut“ zu sein
  • Vermeidung von Situationen, Orten oder Gedanken
  • emotionale Distanz oder das Gefühl innerer Abgeschnittenheit

Diese Reaktionen sind keine Schwäche, sondern Ausdruck eines Nervensystems, das versucht, mit einer überwältigenden Erfahrung umzugehen.

Therapeutische Begleitung bei PTBS

In meiner therapeutischen Arbeit steht zunächst Sicherheit, Stabilisierung und Orientierung im Vordergrund. In einem geschützten Rahmen unterstütze ich Sie dabei, Ihre Symptome besser zu verstehen und schrittweise wieder mehr innere Kontrolle und Sicherheit zu entwickeln.

Die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen erfolgt behutsam und in Ihrem eigenen Tempo. Ziel ist es nicht, Erlebtes zu forcieren oder zu überfordern, sondern zunächst innere Stabilität aufzubauen, das Nervensystem zu entlasten und belastende Reaktionen zu reduzieren.

Je nach Situation arbeite ich mit stabilisierender Gesprächsarbeit sowie körper- und wahrnehmungsorientierten Methoden. Diese unterstützen dabei, innere Spannungszustände zu regulieren, Ressourcen zu stärken und neue Handlungsspielräume zu eröffnen.

Ziele der Begleitung

  • mehr innere Stabilität und Sicherheit
  • ein besserer Umgang mit Erinnerungen und Auslösern
  • Reduktion von Anspannung, Übererregung und Stressreaktionen
  • Stärkung von Selbstvertrauen und Selbstwirksamkeit
  • mehr Lebensqualität und innere Verbundenheit

Sie müssen mit dem Erlebten nicht allein bleiben. In der therapeutischen Begleitung erhalten Sie Raum, um zur Ruhe zu kommen, sich zu stabilisieren und neue Perspektiven zu entwickeln – achtsam, respektvoll und ohne Druck.